Projekte in Umsetzung


Schwerpunktthema «Natur im Siedlungsraum»
In unseren Siedlungen sollen sich Erwachsene erholen können. Kinder sollen Spielflächen finden. Die Natur mit ihren vielen Blumen, Schmetterlingen, Eidechsen und Singvögeln bereichert unsere Ortschaften zusätzlich. Das Projekt «Natur im Siedlungsraum» will neue Flächen schaffen, welche einen gepflegten Eindruck machen und Platz für unsere einheimischen Pflanzen und Kleintiere bieten. Erste Veranstaltungen sind:

2008 Quartierrundgang als Eröffnungsveranstaltung
2008 Kurs zum Bau von Wildbienenkästen (Fotos)
2008 Kurs zum Bau einer Trockensteinmauer im Röhrliberg (Fotos) und (Bericht)
2009 Entwicklung des Areals rund um die Trockensteinmauer zu einem Naturgarten. Zusammen mit dem Quartierverein und initiativen Bewohnerinnen und Bewohnern konnten wir zahlreiche Sträucher und einheimische Blumenarten anpflanzen. Die früher intensiv genutzte Weide wird schrittweise extensiviert
2009 Ansaat zweier Blumenwiesen im Landschaftspark Cham Nord und in der Eslen (Informationen zum Ansäen einer Blumenwiese)
2009 Erlebnisvormittag Blumenwiesen geniessen und Pflegen

Im Jahr 2010 dürfen wir zusammen mit der der Bucher Gartenbau AG (www.bucher-gartenbau.ch) an der Choma die Aktion «Ersatz von exotischen Pflanzen durch einheimische Sträucher» durchführen.
Im Juni 2010 wird ein Kurs für Liegenschaftsverwaltungen und Hauswarte zur Pflege von entsiegelten Flächen stattfinden.
Schon heute weisen wir auf den Kurs «Überwinterungsmöglichkeiten für Igel und andere Kleintiere» vom Herbst 2010 hin.

› Fotos Blumenwiesen ansäen (Juni 2009)
› Fotos Kurs «Bau Wildbienenkästen»
› Fotos Kurs «Erstellen einer Trockensteinmauer»
› Bericht in Zeitung Quartierverein Röhrliberg «Ein Bijou für Natur und Mensch» (PDF)
› Information zum «Ansäen einer Blumenwiese» von Benedikt Stähli, Landschaftsarchitekt, Cham (PDF)
› Info-Tafel «Die Trockenmauer» (PDF)
› Info-Tafel «Hier entsteht eine Blumenwiese» (PDF)
› Gutschein «Eintauschaktion einheimischer Strauch gegen Sommerflieder», gültig bis 31.10.2010 (PDF)

Schwerpunktthema «Naherholung + Landwirtschaft»
Die Gemeinde Cham verfügt an den Siedlungsrändern und im übrigen Gemeindegebiet über attraktive Naherholungsgebiete, welche von der Bevölkerung sehr geschätzt werden. Dabei werden oft auch Wünsche nach Ergänzungen mit weiteren Ruhebänkli, Feuerstellen, u.a.m., geäussert. Auf der andern Seite verweisen Bewirtschafter und Grundeigentümer zunehmend auch auf Konflikte wie z.B. Abfälle, spielende Hunde, Kinder im Kulturland, Behinderungen und Störungen von Vieh, Ertragsausfälle, etc.
Mit dem Projekt „Naherholung + Landwirtschaft“ sollen die verschiedenen Fragen von Nutzung, Angeboten, Konfliktlösungen sowie Aufwertungsmassnahmen in den Erholungsgebieten mit der Bevölkerung als Benutzer zusammen mit den Bewirtschaftern aufgelistet, besprochen und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden.

› Projektbeschrieb (PDF)
› Auswertung und Umsetzung Massnahmen «Naherholung und Landwirtschaft» (PDF)
› Merkblatt «Der Lebensraum Cham für Hunde und ihre Halter/innen» (PDF)

Sechs Informationstafeln als Wanderausstellung zum Thema Konflikte «Naherholung und Landwirtschaft»
› Abkürzung durch's hohe Gras? (PDF)
› Freilaufzone für Hunde? (PDF)
› Hundekot auf dem Teller? (PDF)
› Mit der Motorsäge Heu mähen? (PDF)
› Schreddern statt silieren? (PDF)
› Bringen Scherben Glück? (PDF)

Schwerpunktthema «Waldrand / Waldsäume»
Das Landschaftsentwicklungskonzept Cham (LEK) definiert Ziele zur Aufwertung von ökologisch wertvollen Lebensräumen und Vernetzungskorridoren. Artenreiche und gestufte Waldrandbereiche in Verbindung mit Magerwiesensäumen sind zu erhalten und zu fördern.
Artenreiche, stufige Waldränder bieten verschiedene Vorteile sowohl für den Natur- und Landschaftsschutz, als auch für die Forst- und Landwirtschaft (höhere Bestandesstabilität, grössere Artenvielfalt, geringerer Schattenwurf, weniger Konfliktpersonal punkto Sicherheit, erhöhter Lichteinfall, vielfältiger Lebensraum).
Das LEK Cham sieht in 13 Wäldern unserer Gemeinde auf einer Länge von rund 15 km Waldrandaufwertungen vor. Im Hinblick auf diese Umsetzung hat der Vorstand LLC beschlossen, im Jahre 2011 ein neues Schwerpunktprojekt Wald zu starten. Das Projekt wird von einer neuen Arbeitsgruppe Wald vorbereitet und umgesetzt. Im Jahre 2011 sind folgende erste Massnahmen geplant:
– Start der Waldrandaufwertung mit einem Pilotprojekt im Raume Meienberg (in Koordination mit dem Projekt Ausbau Ziegeleimuseum). Zu diesem Zwecke hat unser Revierförster Markus Amhof das Waldrandkonzept Meienberg verfasst, welches die konkreten Ziele und Umsetzungsmassnahmen der nächsten Jahre umschreibt.
– Erstellen eines Waldrandkonzeptes über die Gemeinde Cham mit dem Ziel, im Herbst 2011 dieses Konzept den Waldeigentümern und Waldbewirtschaftern vorstellen zu können und ab 2012 die weitere Umsetzung starten zu können.
– Organisation des Waldtages im Städtlerwald am 10. September 2011. Im Rahmen des internationalen Jahr des Waldes 2011 wird dieser Waldtag Cham als offizieller Teil der kantonalen Anlässe in Zusammenarbeit mit der Direktion des Innern organisiert und durchgeführt.

› Konzept Waldrandaufwertung in der Gemeinde Cham (PDF)
› Fotos 2011
› Fotos Waldtag 2011
› Bericht Neue Zuger Zeitung vom 12.9.2011 (PDF)

Schwerpunktthema «Bäume»
Für das Jahr 2012 wurde das Thema«Bäume» als Schwerpunktthema ausgewählt. Markante, alte Bäume haben heute einen schweren Stand. Im Siedlungsraum werden sie ab einer gewissen Grösse, da gerade ihr ökologischer Wert langsam zum Tragen kommt, als Störfaktor (Aussicht, Schatten) wahrgenommen. Im Landwirtschaftsgebiet gelten sie als Hindernis für eine rationelle Bewirtschaftung. Hochstammobstbäume in der Feldflur werden zwar vom Spaziergänger als sehr bereichernd wahrgenommen, für den Bewirtschafter aber sind sie aufwändig zu pflegen und wirtschaftlich von untergeordneter Bedeutung.
Bäume jeglicher Art sollen in diesem Jahr ins Zentrum gerückt werden: Bäume im Siedlungsraum, Bäume als Alleen, Markante Einzelbäume in der Landschaft oder, Hochstammobstbäume. Die Umsetzung des Jahresthemas beginnt im März 2012 mit einer Pflanzaktion von Hochstammobstbäumen auf dem Enikerhof. 35 alte Kirschensorten werden als "Chriesigarten" in wenigen Jahren den Charakter dieser Kulturlandschaft neu definieren.

Seit dem 17. März 2012 wachsen auf dieser Wiese 35 Hochstammkirschenbäume
› Plan Hochstammkirschenanlage (PDF)

Weitere Aktionen sind geplant. Bäume oder Baumreihen entlang Feldwegen, Strassenkreuzungen oder landschaftlich markanten Stellen sollen die Landschaft bereichern. Aber auch im Siedlungsraum muss zukünftig wieder vermehrt Wert auf den Schutz von alten, wertvollen Bäumen gelegt werden. In gemeinsamer Arbeit mit Gemeinde und privaten Grundeigentümern soll dieses Thema aufgegriffen werden.